TESEO
George Frideric Handel
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| Label: |
Arthaus-Musik |
| Genre: |
Opera |
| Dirigent: |
Wolfgang Katschner |
| Regie: |
Axel Köhler |
| Aufnahmedatum: |
2004 |
| Aufnahmeort: |
From the Schlosstheater Neues Palais Potsdam |
| Laufzeit: |
170 min |
| Bildformat: |
16:9 |
| Soundformat: |
PCM Stereo, Dolby Digital 5.1, DTS 5.1 |
| Region Code: |
0 |
| Veröffentlichung: |
2005 |
| Sprache: |
I |
| Menü Sprachen PAL: |
D, F, GB, I, SP |
| Untertitel Sprachen PAL: |
D, F, GB, I, SP |
| Katalognummer PAL: |
100 708 |
| Menü Sprachen NTSC: |
F, GB, I, JP, SP |
| Untertitel Sprachen NTSC: |
F, GB, I, JP, SP |
| Katalognummer NTSC: |
100 709 |
Mitwirkende:
Jacek Laszczkowski, Sharon Rostorf-Zamir, Martin Wölfel, Maria Riccarda Wesseling
Orchester/Chor:
Lautten Compagney, Chorus of the Martin-Luther-University Halle
Specials:
Score Plus, Spoken Synopsis in 5 Languages
Informationen:
Die Uraufführung von Händels Teseo fand 1713 in London statt. Am Ende des Jahres 1712 hatte Händel die Komposition vollendet - nach Rinaldo seine zweite Londoner Oper. Ihre Originalität verdankt Teseo vor allem dem Libretto des Italieners Niccolo Haym, der für Händel noch viele Libretti schreiben sollte. Dieser gab mit seinem Erstling eine erstaunlich originalgetreue Bearbeitung von Thésée, einer französischen Tragédie lyrique, die Phillipe Quinault 1647 für Jean Baptist Lully nach einer Vorlage von Racine verfasst hatte.
Teseo wurde am Londoner Queen's Theatre ein grandioser Erfolg. Eindrucksvolle Bühnenverwandlungen, Dämonen, Wunderwerke und ein kraftvoller Klangkörper verfehlten nicht ihre Wirkung. Die gesamte barocke Theatermaschinerie wurde in Bewegung gesetzt. Der Kastratensopran Valeriano Pellegrini sang die Titelpartie und hielt das Publikum in Atem. Dennoch wurde Teseo nach 13 Aufführungen abgesetzt und nicht wieder aufgenommen. Erst 1947 wurde die Oper bei den Göttinger Händelfestspielen erneut inszeniert.
Zu den Händelfestspielen 2004 wurde dieses schlummernde Juwel in Händels Ouevre im Schlosstheater Potsdam unter der musikalischen Leitung des Händelpreisträgers Wolfgang Katschner erneut zum Strahlen gebracht. Jacek Laszczkowski, 2003 von der Zeitschrift Opernwelt zum Sänger des Jahres gekürt, verkörpert den Titelhelden Teseo.
Pressemeldungen
TESEO
"Unter der inspirierenden Leitung von Wolfgang Katschner wird diese Oper zum barocken Stimmfest."
pizzicato, 03/2006
TESEO
"[...] Natürlich dreht sich auch hier alles um die klassischen Tugenden wie Klugheit, Gerechtigkeit, Treue und schließlich Milde. Doch Köhler schmiedet daraus keinen brisanten Politkrimi mit Hang zur Aktualität; bei ihm gerät die korsettsteife Rhetorik und Haltung in parodistische Schieflage, zeigt sich das barocke Weltbild von der wohldosiert komödiantischen wie liebestollen Seite. Dabei bewegt sich das Sänger-Ensemble auf einem stimmschauspielerisch glänzenden Niveau. Angeführt von Maria Riccarda Wesseling als Vamp-Hexe Medea und tatkräftig unterstützt von Dirigent Wolfgang Katschner, der aus der Berliner "Lauten Compagney" den gesamten Affektreichtum der Händelschen Musiksprache herausholt."
Svenja Klaucke, FONO FORUM, 12/2005