FALSTAFF
Giuseppe Verdi
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| Label: |
Arthaus-Musik |
| Genre: |
Opera |
| Dirigent: |
Enrique Mazzola |
| Regie: |
Herbert Wernicke |
| Aufnahmedatum: |
2001 |
| Aufnahmeort: |
From the Festival d'Aix-en-Provence |
| Laufzeit: |
125 min |
| Bildformat: |
16:9 |
| Soundformat: |
PCM Stereo, Dolby Digital 5.1, DTS 5.1 |
| Region Code: |
0 |
| Veröffentlichung: |
2002 |
| Menü Sprachen PAL: |
D, F, GB, SP |
| Untertitel Sprachen PAL: |
D, F, GB, I, SP |
| Katalognummer PAL: |
100 344 |
| Menü Sprachen NTSC: |
F, GB, JP, SP |
| Untertitel Sprachen NTSC: |
F, GB, I, JP, SP |
| Katalognummer NTSC: |
100 345 |
Mitwirkende:
Williard White, Wolfgang Ablinger-Sperrhacke, Santiago Sánchez Jericó, Paolo Battaglia, Charlotte Hellekant, Geraldine McGreevy, Miah Persson, Nora Gubisch, Marcus Jupither, Yann Beuron
Orchester/Chor:
Orchestre de Paris
Informationen:
Nach einer Pause von sechs Jahren (1893) schrieb Verdi nach dem Otello seine letzte Oper Falstaff, wieder nach Shakespeare (nach der Komödie „The merry wives of Windsor“ um 1600 und seiner Historie „King Henry IV.“) und wieder in Zusammenarbeit mit dem jungen „wilden“ Librettisten Arrigo Boito.
Auch diese Produktion stammt aus dem Gedenkjahr zu Verdis 100. Todestag, 2001. Herbert Wernicke inszenierte diese völlig neue Deutung, bei der er die Handlung in die „Original“-Zeit Heinrichs des IV. setzte, für das Festival de Musique d’Aix-en-Provence im Juli – es war eines seiner letzten großen Werke vor seinem überraschenden Tod im Alter von nur 56 Jahren im April 2002. Die Inszenierung unter der musikalischen Leitung des jungen spanischen Dirigenten Enrique Mazzola wurde später von Lissabon (Dezember 2001) und Paris (Juni 2002) übernommen.
Pressemeldungen
FALSTAFF
"Eine der letzten Inszenierungen von Herbert Wernicke war 'Falstaff' bei den Festspielen in Aix-en-Provence im Juli 2001. Hier fand er eine zeitgemäße Visualisierung für Verdis eigentlich zur Zeit Heinrichs IV. in England spielende Shakespeare-Drama: Auf Kostüm nicht verzichtend, mag der Zuschauer sie in der Entstehungszeit der Oper ansiedeln, vielleicht auch in den amerikanischen Südstaaten, da Sir John ganz offensichtlich ein Schwarzer ist, der sich in seiner sexuellen Wirkung bei seinen weißen Mitmenschen sicher ist - Williard White ist kein Fettsack, sondern ein stattlicher Mann, und das Drama hat damit einen Mittelpunkt, der ernst zu nehmen und nicht von vornherein der Lächerlichkeit preisgegeben ist. Dies alles wirkt dezent, ohne Holzhammer. Denn bei Wernicke bleibt 'Falstaff' eine Komödie. Aus einem riesigen, leeren Holzkasten springt sie den Zuschauer an, genial im Einklang mit Verdis sprühender Musik. Und so musikalisch bleibt die ganze Aufführung, die bei Enrique Mazzola am Pult des Orchestre de Paris in besten Händen war. Auch für das Ende im Wald bei der Eiche von Herne findet Wernicke eine überzeugende Lösung, die optisch beeindruckend und menschlich außerordentlich berührend ist - ein schöneres Vermächtnis als diese DVD hätte Herbert Wernicke sich kaum wünschen können."
Bernd Feuchtner, Opernwelt, 07/2003
FALSTAFF
"Es kommt eher selten vor, dass ich einer DVD-Oper die Maximum-Note geben kann. Glück vollkommen. Supersonic."
Pizzicato, 01/2003
FALSTAFF
"An unusual but intelligent reinterpretation of Verdi's great masterpiece with Willard White superb in the title role."
Dave Billinge, www.musicweb.uk.net